Die allgemein verbreitete Annahme, dass gerade „die junge Generation“, die mit dem Computer aufgewachsen ist, besonders gut mit dem Internet umgehen könne, erweist sich häufig als falsch. Zwar kann diese Generation rein technisch gesehen tatsächlich gut mit der Informations- und Kommunikationstechnik umgehen. Um informationskompetent zu sein, bedarf aber weitaus mehr. Dazu zählen Suchstrategien (nicht nur im Internet), die Fähigkeit Informationen auf Verlässlichkeit zu überprüfen, das richtige Interpretieren (sprich: Lesen) der gefunden Informationen und die sinnvolle Auswertung und Weiterverarbeitung.
In Heft 3/2008 der Zeitschrift Forum Bibliothek und Information (BuB) findet sich ein Hinweis auf eine Studie zur „Generation Google“. Diese
sei zwar fit am Computer, aber keineswegs fit in Sachen Informationsbeschaffung.
Eine Erfahrung vieler Lehrer und Bibliothekare wird somit auf eine wissenschaftliche Basis gestellt. Die Studie wurde vom“Joint Information Systems Committee“ (JISC) durchgeführt und ist als PDF-Datei abrufbar. In der Selbstbeschreibung des Komitees heißt es:
JISC is an independent advisory body that works with further and higher education by providing strategic guidance, advice and opportunities use to use ICT to support learning, teaching, research and administration.
Zu den Auftraggebern der Studie zur „Generation Google“ zählt auch die Britsh Library.
Verfasst von informationswirt